Beraten im Kontext von Diskriminierung: Gesprächsführung, Prozess und Haltung
Datum: 02.07.2026 um 9:30 - 16:00 Kosten: 330€

Beratung im Kontext von Diskriminierung stellt besondere Anforderungen an Gesprächsführung, Rollenklärung und den Umgang mit komplexen Anliegen. Der Workshop vermittelt grundlegende Kompetenzen, um Beratungsprozesse strukturiert, sensibel und machtkritisch zu gestalten.
Die Teilnehmenden lernen, Beratungsprozesse klar zu strukturieren und zwischen Anliegen, Emotionen und strukturellen Rahmenbedingungen zu unterscheiden. Dabei wird ein Beratungsverständnis vermittelt, das die besonderen Dynamiken von Diskriminierung, Machtverhältnissen und institutionellen Kontexten berücksichtigt.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Phasen eines Beratungsprozesses. Dazu gehören der Anlass eines Beratungsgesprächs, die Klärung des Anliegens, die Formulierung eines Beratungsauftrags und ein realistischer Ausblick auf mögliche Handlungsperspektiven. Anhand von Praxisbeispielen und Gesprächsübungen wird erarbeitet, wie komplexe Anliegen strukturiert, Ressourcen sichtbar gemacht und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden können.
Der Workshop bietet außerdem Raum, die eigene Beratungsrolle, Haltung und Verantwortung zu reflektieren. Auch der Umgang mit Ambivalenzen, Ohnmachtserfahrungen und institutionellen Grenzen wird thematisiert. Ziel ist es, mehr Sicherheit in der Gestaltung und Begrenzung von Beratungsprozessen im Kontext von Diskriminierung zu gewinnen.

