Diskriminierung im Arbeitskontext erkennen und benennen
Datum: 22.06.2026 um 9:30 - 16:00 Kosten: €330

Diskriminierung im Arbeitskontext zeigt sich nicht nur in offenen Benachteiligungen, sondern auch in Routinen, Strukturen und scheinbar „normalen“ Abläufen von Organisationen. Der Workshop unterstützt Teilnehmende dabei, solche Dynamiken im Berufsalltag besser zu erkennen, einzuordnen und sensibel zu benennen.
Im Mittelpunkt steht ein grundlegendes Verständnis von Diskriminierung als strukturelles und machtbezogenes Phänomen. Die Teilnehmenden lernen, verschiedene Formen und Ebenen von Diskriminierung (individuell, institutionell und strukturell) zu unterscheiden und die Bedeutung intersektionaler Perspektiven für Arbeitskontexte einzuordnen. Gleichzeitig bietet der Workshop Raum zur Reflexion eigener Normalitätsvorstellungen, Privilegien und Positionierungen.
Anhand von Praxisbeispielen aus Organisationen und Teams wird gemeinsam erarbeitet, wie Diskriminierung im Arbeitsalltag sichtbar werden kann, etwa durch Sprache, Bilder, Routinen oder institutionelle Strukturen. Ziel des Workshops ist es, mehr Sensibilität für diskriminierende Dynamiken zu entwickeln und mehr Sicherheit im Wahrnehmen und Benennen entsprechender Situationen im Berufsalltag zu gewinnen.

